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Badausstatter Kiel: Komplettservice für Ihr Traumbad – von Beratung bis Montage

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Badausstatter Kiel: Komplettservice für Ihr Traumbad – von Beratung bis Montage

Kiel und sein Umland stehen nicht nur für maritime Lebensqualität, sondern auch für ein ausgeprägtes Bewusstsein für Komfort und Energieeffizienz. Gerade im Badezimmer verbindet sich beides: Hier möchten wir uns wohlfühlen, gleichzeitig soll der Energie‑ und Wasserverbrauch möglichst gering sein. Als Badausstatter in Kiel und Flintbek unterstützt unser familiengeführter Meisterbetrieb Sie dabei, dieses Ziel zu erreichen. Wir begleiten Sie von der ersten Idee über die detaillierte Planung bis zur fachgerechten Montage. Viele Eigenheimbesitzer rund um Kiel, Rendsburg und im ganzen Schleswig‑Holstein stehen vor denselben Fragen: Wie lässt sich aus einem in die Jahre gekommenen Badezimmer eine moderne Wohlfühloase machen? Was kostet eine Badsanierung, und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie gelingt es, ein neues Bad barrierefrei zu gestalten, ohne dass der Stil auf der Strecke bleibt? Dieser umfangreiche Ratgeber liefert praxisnahe Antworten und führt Sie Schritt für Schritt durch den Weg zum Traumbad.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Bedürfnisse je nach Lebenssituation variieren: Familien benötigen robuste Materialien und viel Stauraum, Paare und Best Ager legen Wert auf Design und Wertsteigerung, Senioren wünschen sich Barrierefreiheit und Sicherheit, und Design‑ sowie Nachhaltigkeitsbewusste Eigentümer setzen auf CO₂‑arme Heizsysteme wie Wärmepumpen und Photovoltaik. Viele Menschen scheuen sich vor einer Modernisierung aus Angst vor hohen Kosten oder weil sie sich technischen Themen nicht gewachsen fühlen. Auch schlechte Erfahrungen mit Handwerkern tragen zur Verunsicherung bei. Deshalb erhalten Sie in diesem Artikel keine plakativen Werbeversprechen, sondern fundiertes Wissen, Entscheidungshilfen, übersichtliche Checklisten und wertvolle Praxistipps, um die richtige Wahl zu treffen.

Warum einen Badausstatter aus Kiel beauftragen?

Ein professioneller Badausstatter in Kiel kennt nicht nur die Trends, sondern vor allem die regionalen Besonderheiten: Das Kieler Klima ist feucht und gemäßigt – mit einer durchschnittlichen Jahres­temperatur von rund 9,5 °C und hohen Niederschlägen von knapp 750 Millimetern im Jahr. Die Sommer sind mild, die Winter kühl; im April fällt am wenigsten Regen, im Juli am meisten. Diese Feuchtigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Badezimmerplanung aus: In Schleswig‑Holstein entsteht leicht Schimmel, wenn Belüftung und Feuchteschutz nicht sorgfältig geplant werden. Ein lokaler Handwerksbetrieb achtet darauf, dass Lüftungskonzepte – von Fenstern bis zu mechanischen Entlüftungssystemen – exakt zu Ihrem Gebäude passen und den gesetzlichen Anforderungen gemäß DIN 18017 entsprechen.

Hinzu kommen kurze Wege und persönliche Betreuung. Als familiengeführtes Unternehmen aus Flintbek haben wir über Jahrzehnte ein Netzwerk von verlässlichen Partnern in Kiel, Rendsburg und Umgebung aufgebaut. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von Transparenten Kosten und klaren Abläufen. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der ersten Skizze bis zur finalen Abnahme – und koordinieren alle notwendigen Gewerke. Dabei achten wir stets darauf, dass Ihr neues Bad sowohl ästhetisch ansprechend als auch technisch zukunftssicher wird.

Von der Vision zum Traumbad: Ihr Weg zur neuen Badeinrichtung

Die Neugestaltung oder Sanierung eines Badezimmers ist ein langfristiges Projekt. Moderne Bäder halten 20 bis 30 Jahre und sollten deshalb sorgfältig durchdacht werden. Wer ohne Planung startet, riskiert teure Anpassungen und fehlenden Komfort. Eine fundierte Bedarfsanalyse und strukturierte Planung sind daher das A und O. Die folgende Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung zeigt, wie Sie Ihr Badprojekt sinnvoll angehen und welche typischen Fehler Sie vermeiden sollten.

Schritt 1: Grundriss und Nutzung analysieren

Viele Bauherren unterschätzen die Bedeutung eines präzisen Aufmaßes. Laut dem Ratgeber „12 typische Fehler bei der Badplanung“ treten Verzögerungen häufig auf, weil der Grundriss zu ungenau ist. Millimetergenaues Ausmessen aller Wände, Anschlüsse und Bewegungsflächen ist unerlässlich: Passt die Badewanne an den vorgesehenen Platz? Lässt sich die Tür vollständig öffnen? Ist genug Raum zum komfortablen Sitzen auf der Toilette? Nur wenn Sie diese Fragen klar beantworten, ist eine reibungslose Montage möglich.

Tipp: Erstellen Sie eine maßstabsgerechte Skizze oder nutzen Sie einen Badplaner, um verschiedene Aufteilungen zu testen. Achten Sie darauf, dass Bewegungsflächen – insbesondere vor Dusche und WC – großzügig bemessen sind. Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei einer professionellen Planung und berücksichtigen dabei alle Anforderungen an Barrierefreiheit und Design.

Schritt 2: Nutzungsverhalten und Lebenssituation berücksichtigen

Ein Bad sollte zu den Menschen passen, die es täglich nutzen. Das Ratgeberportal warnt davor, das Nutzungsverhalten nicht zu berücksichtigen. Familien mit Kindern benötigen eine geräumige Badewanne und eine große Waschgelegenheit, während Singles oder Paare mit wenig Platz vielleicht eine bodengleiche Dusche bevorzugen. Ältere Menschen profitieren von Haltegriffen und höher montierten WCs.

Erstellen Sie eine Liste mit Ihren aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen – wer nutzt das Bad, wie häufig und wofür? Denken Sie auch an spätere Lebensphasen: Heute modernisieren, morgen barrierefrei nutzen. Dank modularer Elemente lässt sich ein Bad so planen, dass es später mit wenigen Anpassungen rollstuhlgerecht wird.

Schritt 3: Stauraum, Beleuchtung und Design

Eine reduzierte Wellnessoase sieht auf Bildern toll aus, doch im Alltag fehlen häufig Stauraumlösungen. Viele Bauherren „vergessen den Stauraum“ und ärgern sich später, wenn Handtücher im Schlafzimmer lagern müssen. Planen Sie daher integrierte Schränke oder Nischen ein, in denen Pflegemittel, Reinigungsutensilien und Medikamente griffbereit verstaut werden können.

Auch die Beleuchtung ist entscheidend. Laut der Badplanungs‑Checkliste sollte ein Badezimmer aus mehreren Lichtquellen bestehen, damit Körperpflege und Entspannung gleichermaßen möglich sind. Kombinieren Sie eine helle Grundbeleuchtung mit warmen Akzenten, beispielsweise einem indirekt beleuchteten Spiegel und dimmbaren Wandlampen. Bewegungsmelder sorgen nachts für sanfte Orientierung, ohne Schlafstörungen zu verursachen.

Bei der Fliesenauswahl gilt: Design sollte auf den Nutzungszweck abgestimmt sein. Rutschhemmende, pflegeleichte Fliesen sind ideal für Familien. In kleinen Bädern wirken großformatige, helle Fliesen großzügiger. Statt Trendfarben, die nach wenigen Jahren nicht mehr gefallen, empfehlen sich zeitlose, neutrale Töne – sie lassen sich mit Accessoires immer wieder neu in Szene setzen.

Schritt 4: Komfort und Barrierefreiheit frühzeitig einplanen

Ein Bad ist eine Investition für Jahrzehnte. Daher sollte es langfristig geplant sein. Das bedeutet: Denken Sie bereits bei der Planung an spätere Bedürfnisse. Ältere Menschen, Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien mit Kindern profitieren von einer barrierefreien Gestaltung. Barrierefrei heißt nicht automatisch „steril“ – moderne Elemente verbinden Sicherheit und Design harmonisch.

Die Norm DIN 18040‑2 beschreibt, wie ein barrierefreies Bad aufgebaut sein sollte. In privat genutzten Häusern ist häufig eine barrierearme Lösung ausreichend. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Waschplatz: Bewegungsfläche vor dem Waschbecken (mindestens 120 × 120 cm), unterfahrbares Becken und griffgünstige Armaturen. Ein höhenverstellbarer Spiegel oder ein Spiegel, der im Sitzen sichtbar ist, erleichtert die Nutzung.
  • Toilette: Ausreichend Bewegungsraum, Haltegriffe oder Stützklappgriffe, ein höheres WC (ca. 46–50 cm) und leicht zu bedienende Spülungen erhöhen den Komfort.
  • Dusche: Eine bodengleiche Dusche mit rutschfestem Belag, einem klappbaren Sitz und höhenverstellbarer Handbrause sorgt für Komfort.

Weitere Hilfen wie kontrastreiche Markierungen, automatische Temperaturbegrenzer zum Schutz vor Verbrühungen und ausreichend breite Türen erleichtern die Nutzung für Menschen jedes Alters. Unser Meisterbetrieb berät Sie gern zu innovativen Produkten wie berührungslosen Armaturen oder smartem Licht, die Barrierefreiheit mit moderner Technik verbinden.

Schritt 5: Lüftung und Feuchtigkeitsschutz

In Norddeutschland herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, weshalb eine effiziente Belüftung unverzichtbar ist. Das Sanier‑Portal erklärt, dass Bäder regelmäßig gelüftet werden müssen, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden. Optimal ist ein Fenster, das nach dem Duschen weit geöffnet wird – Stoßlüften ist effektiver als das Fenster dauerhaft auf Kipp. Bei innenliegenden Bädern ist gemäß DIN 18017 eine mechanische Lüftung vorgeschrieben. Die Richtlinie schreibt einen Luftvolumenstrom von 40 bis 60 m³/h vor.

Eine dezentrale Lüftungsanlage eignet sich besonders für Bäder mit Außenwand: Sie saugt feuchte Luft ab und lässt Frischluft einströmen. Systeme mit Wärmerückgewinnung nutzen die warme Abluft, um die einströmende Luft zu temperieren; dadurch bleiben bis zu 90 % der Wärme erhalten. In innenliegenden Bädern wird oft eine zentrale Abluftanlage installiert, die die Abluft über einen Schacht nach draußen leitet. Zusätzlich helfen Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren; ideal sind 50–70 %.

Neben Technik trägt auch das Verhalten zum Feuchteschutz bei: Nach dem Duschen oder Baden sollten Bad‑ und Fenstertüren zu angrenzenden Räumen geöffnet werden, damit die warme, feuchte Luft schnell entweichen kann. Portable Luftentfeuchter können helfen, bei hoher Luftfeuchte überschüssiges Wasser zu binden. Diese Maßnahmen schützen Ihre neue Badeinrichtung vor Schimmel und verlängern die Lebensdauer von Tapeten, Verputz und Möbeln.

Heizung, Warmwasser und Energieeffizienz im Bad

Warmwasser und Heizung sind wesentliche Kostenfaktoren im Badezimmer. Durchschnittlich verbrauchen Menschen in Deutschland rund 120 Liter Wasser pro Tag, wovon etwa ein Drittel für Körperpflege verwendet wird. Gleichzeitig entfallen über 10 % des jährlichen Stromverbrauchs eines Haushalts auf die Warmwasserbereitung. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie den Verbrauch deutlich reduzieren und gleichzeitig den Komfort erhöhen.

Wasser sparen im Alltag

Sparsame Armaturen und Duschköpfe: Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale zeigt, dass wasser­sparende Duschköpfe den Warmwasserverbrauch um bis zu 50 % senken können. Auch Einhebel‑ oder Thermostatarmaturenliefern schneller die gewünschte Temperatur, sodass weniger Wasser ungenutzt durch den Ausguss fließt. Derartige Armaturen verhindern außerdem Verbrühungen und erhöhen den Komfort.

  • Zirkulationspumpen mit Zeitschaltuhr: In Häusern mit Warmwasserspeicher empfiehlt es sich, die Zirkulationspumpe mit einer Zeitschaltuhr oder Temperaturregelung zu versehen. Dadurch steht warmes Wasser bei Bedarf sofort zur Verfügung und das Leitungsnetz kühlt weniger aus, wodurch Energie eingespart wird.
  • Dämmung der Leitungen: Eine gute Wärmedämmung der Warmwasser‑ und Heizungsrohre verhindert, dass auf dem Weg zum Verbrauchsort Energie verloren geht. Laut Experten verringert eine fachgerechte Dämmung die Wärmeverluste erheblich und steigert die Effizienz von Warmwasseranlagen.
  • Regelmäßiges Entkalken: Elektrische Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher sollten in kalkreichen Regionen regelmäßig entkalkt werden, damit sich der Wirkungsgrad nicht verringert.

Auch Verhaltensänderungen helfen: Kürzer duschen, keine unbenutzte Wanne voll laufen lassen und Wäsche nur bei voller Maschine waschen. Neben dem ökologischen Nutzen senkt dies die Betriebskosten spürbar und entlastet das Budget für die Badsanierung.

Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpe und Solar

Moderne Heizsysteme sind ein Schlüssel für energieeffiziente Bäder. Die Wärmepumpe gilt als besonders nachhaltiges Heizsystem; sie nutzt die Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser, um Heizenergie und warmes Wasser zu erzeugen. Studien zeigen, dass Wärmepumpen hocheffizient arbeiten, ihre Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt deutlich über der von Gas‑ oder Ölheizungen. Sie bleiben sogar bei Außentemperaturen bis zu −20 °C leistungsfähig. Außerdem sind die Betriebskosten niedriger als bei fossilen Systemen, da der größte Teil der Energie kostenfrei aus der Umwelt stammt.

In Kombination mit Solarthermie oder Photovoltaik lässt sich der Effizienzgrad weiter steigern. Solarthermische Anlagen unterstützen die Warmwasserbereitung; Photovoltaikanlagen liefern den Strom, den die Wärmepumpe benötigt. Wichtig ist die richtige Auslegung: Für Bestandsgebäude in Schleswig‑Holstein sind Luft/Wasser‑Wärmepumpen wegen der milderen Winter beliebt. Für Neubauten oder gut gedämmte Häuser kann auch eine Erdreich‑ oder Wasserwärmepumpe sinnvoll sein.

Die Schalldämmung spielt künftig eine größere Rolle: Ab dem 1. Januar 2026 gelten für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) strengere Schallanforderungen. Luft/Wasser‑Wärmepumpen werden nur noch gefördert, wenn das Außengerät mindestens zehn Dezibel leiser ist als der EU‑Ökodesign‑Grenzwert. Diese Anforderungen sollen Konflikte in dicht besiedelten Gebieten minimieren; Geräte, die diese Werte nicht erfüllen, dürfen zwar weiterhin eingebaut werden, haben jedoch keinen Anspruch auf Förderung. Für Bauherren bedeutet das: Bei der Auswahl der Wärmepumpe unbedingt auf die Schallleistung achten und gegebenenfalls einen Schallschutzzaun oder eine Gerätekapsel einplanen.

Förderungen und Finanzierung

Investitionen in moderne Heiztechnik oder barrierefreie Badeinrichtungen werden durch staatliche Programme unterstützt. Die wichtigsten Förderungen sind:

  • KfW‑Investitionszuschuss 455‑B (Barrierereduzierung): Ab 2026 stehen wieder Mittel bereit, nachdem der Topf 2023 ausgeschöpft war. Für barrierefreie Badezimmer sind rund 50 Millionen Euro vorgesehen; Anträge können voraussichtlich ab Frühjahr 2026 gestellt werden. Planungsarbeiten dürfen bereits vor Antragstellung beginnen, der eigentliche Umbau allerdings erst nach Bewilligung.
  • KfW‑Förderung für Heizungsmodernisierung (BEG EM): Die KfW vergibt Zuschüsse und Kredite für den Austausch alter Heizungen gegen energieeffiziente Systeme wie Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder Brennstoffzellengeräte. Ein Basiszuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten ist möglich; Effizienz‑ und Klimaschutzboni können die Förderung auf bis zu 70 % erhöhen. Wichtig ist, dass das Gebäude die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes erfüllt und die installierte Wärmepumpe mit erneuerbarer Energie betrieben wird.
  • Landesprogramm Schleswig‑Holstein „Klimaschutz für Bürger*innen“: Das Land fördert nicht‑fossile Heizungen mit Zuschüssen von bis zu 2.000 Euro für Wärmepumpen, 900 Euro für Solarthermieanlagen und 500 Euro für den Anschluss an ein Wärmenetz. In Kiel informiert das Serviceportal darüber, dass maximal 50 % der Kosten gefördert werden und ein BAFA‑Bescheid vorgelegt werden muss. Laut Stadtverwaltung war das Programm aufgrund hoher Nachfrage zeitweise ausgesetzt, vorhandene Anträge werden derzeit bearbeitet.
  • BAFA‑Zuschüsse für Einzelmaßnahmen: Für Maßnahmen zur energetischen Sanierung (z. B. Austausch alter Fenster oder Verbesserung der Lüftung) gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zusätzliche Zuschüsse, die mit den KfW‑Programmen kombinierbar sind.

Es lohnt sich, die regionalen und bundesweiten Programme sorgfältig zu vergleichen. Wir helfen Ihnen bei der Beantragung und beraten, welche Förderungen sich kombinieren lassen und wie sich die Förderbedingungen auf Ihre Finanzierung auswirken. Bitte beachten Sie, dass Förderprogramme oft zeitlich begrenzt sind und die Konditionen sich ändern können.

Kostenfaktoren und Wirtschaftlichkeit einer Badsanierung

Eine Badsanierung ist eine Investition in die eigene Lebensqualität – und in die Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Die Kosten variieren stark, je nach Umfang, Qualitätsniveau und regionalen Lohnpreisen. Laut Experten entfallen etwa ein Drittel der Kosten auf Sanitärobjekte wie Badewanne, Dusche, WC und Armaturen, während zwei Drittel für Arbeiten wie Demontage, Installation, Fliesenlegen, Elektrik und Malerarbeiten anfallen. Die Preisspanne liegt bei 3.000–5.000 Euro pro Quadratmeter, was bei einem mittelgroßen Familienbad schnell 28.000 bis 35.000 Euro ausmacht. Luxuriöse oder besonders aufwändige Projekte können deutlich teurer sein.

Bei der Kostenplanung sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

  1. Umfang der Sanierung: Ein „softes“ Make‑over – bei dem Möbel und Armaturen ersetzt und Wände gestrichen werden – dauert nur wenige Tage und ist vergleichsweise günstig. Sobald Sie neue Fliesen verlegen, erhöht sich der Aufwand; rechnen Sie mit drei bis fünf Werktagen. Eine Kernsanie­rung inklusive neuer Leitungen, Elektrik und Grundrissänderungen dauert ein bis zwei Wochen und erfordert mehrere Gewerke.
  2. Qualität der Ausstattung: Markenprodukte bieten oft höhere Langlebigkeit und besseren Komfort. Dennoch gibt es auch preiswerte Lösungen, die zuverlässig sind. Unsere Fachberater zeigen Ihnen verschiedene Serien und helfen, Preis und Leistung abzuwägen.
  3. Barrierefreiheit und Zusatztechnik: Unterfahrbare Waschtische, Haltegriffe, automatische Mischbatterien und Smart‑Home‑Funktionen erhöhen den Preis, steigern aber auch den Komfort und die Wertbeständigkeit. Förderungen können die Mehrkosten kompensieren.
  4. Unvorhergesehene Arbeiten: Beim Umbau können verdeckte Mängel an Leitungen, Estrich oder Elektrik auftreten. Im Kostenplan sollten daher Reserven eingeplant werden. Eine professionelle Bestandsaufnahme vor Baubeginn reduziert das Risiko kostspieliger Überraschungen.

Ein transparentes Kostenvoranschlag Ihres Fachbetriebs ist unerlässlich. Er sollte Position für Position aufschlüsseln, damit Sie entscheiden können, welche Leistungen Priorität haben. Steuervorteile und Fördermittel können den finanziellen Aufwand zusätzlich senken.

Regionale Besonderheiten: Kiel, Rendsburg und Flintbek

Norddeutschland ist geprägt von maritimen Winden, viel Regen und einer salzhaltigen Luft – Faktoren, die bei der Wahl von Materialien, Belüftung und Heizung berücksichtigt werden müssen. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit in Kiel liegt oft bei 72–87 %, was die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden erhöht. Deshalb empfehlen wir wasserabweisende Wandbeschichtungen, schimmelresistente Fugenmörtel und gut abgedichtete Silikonfugen.

Viele Häuser in Kiel und Rendsburg stammen aus der Gründerzeit oder aus den 1960er‑Jahren. Bei Altbauten sind die Leitungen oft veraltet. Im Rahmen einer Badsanierung prüfen wir die vorhandenen Wasser‑ und Abwasserrohre sowie die Elektrik. Eine rechtzeitige Erneuerung verhindert spätere Schäden und erhöht die Hygiene.

Rund um Flintbek und im ländlichen Schleswig‑Holstein verfügen viele Eigenheime über Heizungsanlagen mit eigenem Wasserspeicher. Der Umstieg auf Wärmepumpen kann hier sinnvoll sein, wenn das Haus über eine gute Dämmung verfügt. Aufgrund der Windrichtung und der Bebauungsstruktur ist es wichtig, das Außengerät so zu platzieren, dass der Schall nicht direkt in Richtung Nachbarhaus strahlt. Unser Betrieb übernimmt die Standortplanung und erstellt bei Bedarf Schallschutzkonzepte.

Checkliste & Entscheidungsleitfaden

Damit Sie den Überblick behalten, haben wir die wichtigsten Punkte noch einmal als Checkliste zusammengefasst. Drucken Sie diese Liste aus oder speichern Sie sie, um Ihr Projekt Schritt für Schritt zu begleiten:

Planung und Bedarfsermittlung

  • Maßstabsgerechte Planung: Räume exakt ausmessen, Anschlüsse und Bewegungsflächen prüfen.
  • Nutzungsanalyse: Wer nutzt das Bad? Brauchen Sie eine Wanne, eine Dusche oder beides? Denken Sie an künftige Lebensphasen.
  • Stauraum und Licht: Planen Sie Schränke, Nischen und mehrere Lichtquellen ein.

Technik und Energie

  • Lüftungskonzept: Fensterlüftung oder mechanische Anlage? Volumenstrom beachten (40–60 m³/h).
  • Wärmeerzeugung: Eignet sich eine Wärmepumpe? Prüfen Sie Schallwerte und Fördervoraussetzungen.
  • Energie sparen: Wasser‑ und Stromverbrauch durch sparsame Armaturen, Dämmung und effiziente Pumpen reduzieren.

Kosten und Förderung

  • Kostenrahmen festlegen: Umfang der Sanierung und Qualität der Ausstattung definieren.
  • Förderungen nutzen: KfW 455‑B für barrierefreie Umbauten, BEG EM für Heizungstausch, Landesprogramme.
  • Unvorhergesehenes einplanen: Reserven für versteckte Mängel und notwendige Leitungsarbeiten vorsehen.

Ablauf und Umsetzung

  • Fachbetrieb beauftragen: Entscheiden Sie sich für einen regionalen Meisterbetrieb, der alle Gewerke koordiniert und Ihnen einen transparenten Kostenvoranschlag erstellt.
  • Realisierung planen: Beachten Sie die Sanierungsdauer: wenige Tage für einen Austausch von Möbeln, bis zu zwei Wochen bei umfangreicher Kernsanierung.
  • Qualitätssicherung: Kontrollieren Sie regelmäßig den Baufortschritt, dokumentieren Sie wichtige Schritte und behalten Sie die Kosten im Blick.

Ihr Weg zum Traumbad

Eine Badmodernisierung ist kein kleines Unterfangen – sie erfordert Fachwissen, Planungstalent und Fingerspitzengefühl. Doch der Aufwand lohnt sich: Ein gut geplantes Bad bietet höchsten Komfort, steigert den Wert der Immobilie und reduziert nachhaltig den Energieverbrauch. Die 12 häufigsten Fehler bei der Badplanung – von ungenauem Grundriss über fehlenden Stauraum bis hin zu vernachlässigter Lüftung – lassen sich mit professioneller Unterstützung leicht vermeiden. Förderprogramme auf Bundes‑ und Landesebene mindern die finanziellen Belastungen und machen Investitionen in Barrierefreiheit und modernste Heiztechnik attraktiver denn je.

Als Badausstatter aus Kiel und Flintbek stehen wir Ihnen mit Erfahrung, regionaler Kompetenz und handwerklichem Geschick zur Seite. Wir bieten umfassende Beratung, entwickeln mit Ihnen gemeinsam eine maßgeschneiderte Lösung und sorgen dafür, dass Ihr neues Bad termingerecht und in Meisterqualität entsteht. Egal ob Sie in Kiel, Rendsburg, Eckernförde oder im Umland wohnen – lassen Sie uns gemeinsam Ihr Projekt angehen. Nutzen Sie unser Kontaktformular, rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Bad‑Ausstellung in Flintbek, um sich inspirieren zu lassen. Wir freuen uns darauf, Ihr Traumbad Wirklichkeit werden zu lassen.

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